An alle unbefugten Mitleser, die es nicht lassen können, in privaten Aufzeichnungern herumzuschnüffeln. Die neuesten Einträge stehen der Übersichtlichkeit halber stets ganz oben.




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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 051203.4

Es ist immer dasselbe. Einen Moment stehe ich in meiner Krankenstation, die ich, wie ich explizit bemerken möchte, gerade so weit auf Vordermann gebracht habe, daß ein brillanter Mediziner mit epochalen Forschungsergebnissen - ich meine damit natürlich mich selbst - endlich seiner Berufung nachgehen kann, ohne über diverse Behälter zu fallen, und schon, ehe ich´s mich versehe, ändert sich die Welt um mich herum. Eben noch hier und nun ... wo bin ich eigentlich? Mein gesamtes Leben kommt mir vor wie eine Art Zeitschleife, in der immer und immer dasselbe passiert, bis ich das richtige tue ... obwohl ich das so nicht sagen kann, ich tue immer das richtige, weshalb diese Zeitschleifentheorie an sich lächerlich ist, aber ich führe es nur einmal als Beispiel auf ... und erst dann komme ich in den nächsten Level. Himmel, ich höre mich an wie in einem schlechten Holoroman.
Fakt ist jedoch, daß ich gerade meine wichtigsten medizinischen Gerätschaften um mich herum versammelt habe, um mich an ihrer Schönheit und Formvollendung gepaart mit präziser Arbeitsleistung zu ergötzen (ich kann nicht gerade behaupten, daß dies eine Eigenschaft der Organischen ist, weshalb ich derlei Zurschaustellung ab und zu genieße), und schon materialisierte ich mitsamt allem, was im Umkreis von zwei Metern um mich herumstand, in diesem dunklen Gewölbe. Nun, ich muß sagen, daß ich sehr froh bin, nicht in der Messe gewesen zu sein, umgeben von Tischen mit dreckigem Geschirr, weil es ja schon zuviel verlangt ist, dieses wegzuräumen, sondern daß ich von dem umgeben war, zu dem ich eine innige Zuneigung hege. Obwohl ich hier gestehe, daß ich nicht weiß, was ich mit einem halben Biobett anfangen soll ...
Inzwischen bin ich zu der tiefgreifenden und unerschütterlichen Erkenntnis gelangt, daß ich mich wieder auf dieser interessanten Ranch aufhalte, von der Chakotay immer so angetan war. Es ist noch genauso heimelig wie bei meinem letzten Besuch, noch genauso dunkel, schmuddelig und verwohnt, und normalerweise müßte ich Ekel empfinden, aber mein verwegener Forscherdrang hält mich von derlei Vorurteilen ab. Ich werde gefaßt und beobachtend abwarten, was weiter geschieht. Sicherlich finde ich hier das eine oder andere Crewmitglied ... wie immer ...

Persönliches Logbuch MHN Ende



Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 050227.6

Ich beschäftige mich derzeit mangels anderer Ertüchtigungen mit den Unregelmäßigkeiten im Fußbodenbelag der USS Hazard. Ich versuche, ein gewisses Muster in diesen Unregelmäßigkeiten zu erkennen und habe mir dafür bestimmte Bereiche im Raumschiff markiert. Ausgangspunkt ist stets die Krankenstation, da diese meines Erachtens ohnehin der wichtigste Ort überhaupt ist. Von ihr aus gehe ich mehr oder weniger sternförmig vor, so weit sich dies bewerkstelligen läßt. Ich habe während dieser unnützen Beschäftigungstherapie herausgefunden, daß die Unregelmäßigkeiten auf dem Weg zu Holodeck 1 dominieren, was in mir die Frage aufwirft: Warum? Gibt es eine Besonderheit, warum gerade dort die Unregelmäßigkeiten in derartiger Häufung auftreten? Wäre es nicht logischer, sie würden dies auf dem Weg zur Kantine tun, da die Organischen dorthin meist in einem Zustand vollkommener Auszehrung kommen, woraufhin ihr ganzes Tun nur auf Nahrungszunahme ausgerichtet und ihre Aufmerksamkeit in Bezug auf diverse Dinge in ihren Händen (wie bspw. gefährliche chemische Substanzen etc.) abgelenkt ist, was die Unregelmäßigkeiten erklären würde? Ich konnte diese Frage für mich noch nicht zufriedenstellend beantworten.
Da es sehr ruhig auf dem Schiff ist, überzeuge ich mich außerdem mehrmals innerhalb 24 Stunden, daß es organisches Leben an Bord gibt. Meine Betonung liegt auf Leben. Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich noch lebt, weswegen ich die Körperfunktionen regelmäßig überprüfe. So gesehen könnte mir ansonsten auch totes organisches Leben angezeigt werden. B'Elanna Torres und der eifrige Lt. Fouler könnten immerhin von argelianischem Spinnweb umgesponnen in einer Jeffriesröhre sitzen und trotzdem angezeigt werden. Das nur als Beispiel. Ich wollte damit die Wichtigkeit der Lebenszeichen hervorheben. Und dabei fällt mir auf, daß ich mich lieber wieder einer gehaltvollen Oper widmen sollte.

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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 050103.3

Ich habe inzwischen alle Golfholoprogramme durchgespielt und zehnmal die Krankenstation aufgeräumt, umgeräumt, begutachtet und für schlecht ausgestattet befunden. Während ich einen Golfschläger in der Krankenstation ausprobierte, der ein melodisches Zischen von sich gab, als er durch die Luft sauste, kontaktierte ich Commander Chakotay, ob inzwischen eine Raumbasis in Sicht sei. Er meinte, es sähe gut aus, ich solle mich noch etwas gedulden. Nun ... nichts leichter als das. Geduld ist eine weitere meiner herausragenden Eigenschaften ... natürlich neben meinen ganzen anderen Vorzügen, die ich nicht aufzuzählen brauche, da sie einfach ständig ins Auge fallen. Ich habe auch kein Problem mit dem Altern. Selbst wenn ich noch fünfzig Jahre Geduld aufbringen würde, würde ich noch immer genauso jung und frisch aussehen wie jetzt, mein edles Profil wäre noch dasselbe, und auch mein Geist wäre nicht der Altersdemenz verfallen, wie das häufig bei organischen Lebensformen der Fall ist. Ich frage mich nur, ob jene Geduld für die Crew so ratsam ist. Ganz plötzlich sind geduldige zwanzig Jahre vergangen, und alles rennt hier herum mit Krücken, krumm gebeugt oder mit diesen Gehhilfen, die man immer vor sich herzuschieben pflegt. Vielleicht sollte ich mir schon vorsorglich einen wundervollen Planeten ausgucken, auf dem ich Asyl beantragen kann, falls das Raumschiff vergreist und ich zum Schluß allein hier sitze. Es wäre in der Tat etwas einsam. Keine schultergepolsterten Captains mehr, keine auf ihrem Stuhl festgefrorenen Commander, keine um sich schlagenden Klingonen oder Sir brüllenden Lieutenants. Ich gebe es ungern zu, aber sie würden mir fehlen. Doch ich kann nicht umhin, dieser unerfreulichen Tatsache irgendwann ins Auge zu blicken.
Mir ist völlig klar, daß ich meinen rastlosen, brillanten Geist wieder sinnvollen Tätigkeiten (wie permanent verletzte Crewmitglieder zusammenflicken, Heilung von Lebensmittelvergiftungen hervorgerufen durch Herumspielen an Bordcomputern etc.) zuwenden muß, um derartig deprimierende Gedankengänge zu unterbinden. Der einzige Höhepunkt des Tages ist die Tatsache, daß der furchtbar lästige Bordcomputer seinen Geist aufgegeben zu haben scheint. So kann er mich wenigstens nicht mehr mit äußers uninteressanten Informationen belästigen. Wer immer für diese gute Tat verantwortlich ist, verdient einen Orden und bekommt von mir eine kostenlose Ganzkörperregeneration.

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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 041229.7

Ich schien einige Zeit in der Versenkung verschwunden zu sein, aber das ist so nicht ganz richtig. Mein Programm wurde deaktiviert, während wir auf der Hazard ... eigentlich weiß ich gar nicht so genau, was passiert ist. Plötzlich war ich wieder aktiv, um mich herum wie immer eine verwirrte Crew, die nicht wußte, was los ist, und wir befanden uns in einem Sektor, den (ebenfalls wie immer) niemand kannte. Dazu kam, daß plötzlich ein weiteres Crewmitglied auftauchte. Aber niemand, der jemals auf einem der gängigen Raumschiffe anzutreffen war. Ein Lt. Fouler. Sehr arbeitssam ... hat eine sehr impertinente Art ... besonders, wenn er das Wort SIR brüllt, wofür er eine heimliche Schwäche entwickelt haben muß. B'Elanna kümmert sich gerade um ihn. Nein, das heißt nicht, daß sie ihn verprügelt. Hoffe ich zumindest.
Nun, das Raumschiff, die Hazard, wie ich meine lieben heimlichen Leser erinnern darf, besteht nach wie vor. Zum Glück. Ich empfinde es nämlich als ziemlich lästig, ständig auf einem anderen Schiff verstaut zu werden. Wenn ich jedoch die Krankenstation betrachte, könnte man glatt meinen, dies wäre ein anderes Schiff. Der Name Chaotica würde extrem gut passen. Wenn ich denjenigen in die Finger bekomme, der sich hier ausgetobt hat ...! Alles unordentlich, überall schmierige Hinterlassenschaften von organischen Fingern, die halben Vorräte verbraucht ... *seufzt* ... kurz und gut: ein Desaster.
Aber ich bin frohen Mutes. Optimismus ist auf einem Raumschiff wie diesem das A und O. Ansonsten hätte ich mich längst schon selbst zerstört. Dieser mir eigene Optimismus, gebündelt mit meinem unvergleichlichen Charme, wird jedoch stets auf eine harte Probe gestellt. Diese Probe kommt daher in Form des Bordcomputers. Mit Bordcomputern verbindet mich schon geraume Zeit eine gewisse ... Haßliebe. Dieses aufdringliche Gerät flirtet mit dem Commander, gibt mir nicht verlangte, langatmige Antworten und ist überhaupt lästig. Zum Glück bin ich zu sehr mit dem Golfspiel beschäftigt, welches ich nutze, um die Zeit zu überbrücken, die uns zu einer Raumbasis bringt, um dort Vorräte zu beschaffen, als mich derzeit zu sehr über niedrig entwickelte Computer zu ärgern. Ich hoffe, B'Elanna kriegt ihn mit ihrer schlagkräftigen Art wieder hin ... mit Hilfe von diesem neuen ... hmmm ... geflissenhaften Lt. Fouler. Ich bin wie immer auf Notfälle vorbereitet.
Der Captain hat übrigens neue Schulterpolster. Scheint ein Sondermodell zu sein, er wirkt sehr breitschultrig.

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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 040116.4

Es ist soviel geschehen, daß ich keinerlei Zeit mehr für das Logbuch erübrigen konnte. Ich bin wieder auf einem Schiff. Und damit meine ich wirklich Schiff, nicht diese Nußschale namens Rebel, in der ich ständig aufpassen mußte, nicht bei jeder Drehung meines holographischen Körpers auf einer Konsole zu landen oder in einer technischen Leitung zu stehen. Das neue Schiff heißt U.S.S. Hazard - dieser überaus verwegene Name stammt im übrigen von mir, selbstverständlich wurde mein Vorschlag mit Begeisterung angenommen, ich habe nichts anderes erwartet - verfügt über eine ganz wundervolle Krankenstation. Ah, bevor ich es vergesse, den Captain haben wir auch wiedergefunden ... nicht daß Sie denken, Chakotay und ich, obwohl ich natürlich schon die eine oder andere Erfahrung mit großen Schiffen sammeln konnte, steuern dieses Baby allein. Einen Gast haben wir auch an Bord. Es handelt sich um eine äußerst mysteriöse Lady, die seltsame Auswirkungen auf ... die organischen Individuen zu haben scheint. Ich hebe hiermit besonders Commander Chakotay hervor. Aber auch Captain Riker benahm sich das eine oder andere mal höchst unlogisch ... wobei dies bei ihm nichts Neues ist ... Damen scheinen bei ihm stets seltsame Reaktionen hervorzurufen. Und ich kann mit Freuden verkünden, daß auch die überaus geschätzte Chefingenieurin der Voyager, B'Elanna Torres, ihren Weg zu uns gefunden hat. So verspricht die Reise auf dem neuen Schiff recht abwechslungsreich und temperamentvoll zu werden und mir des öfteren Arbeit auf der Krankenstation zu bescheren. Ich behalte stets die Biosignaturen der Crew im Auge, falls es zu einem medizinischen Notfall kommen sollte.
Hier können Sie einen Blick auf die Hazard werfen. Beeindruckend, nicht wahr? Sehe ich etwa Neid in Ihren Augen aufleuchten? Dazu haben Sie auch wirklich Grund.

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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 031206.3

Nun finde ich endlich Zeit, wieder etwas in mein Logbuch zu schreiben. Lu Ping fragte mich, ob ich in der Bar etwas singen würde. Nun gut, es war eigentlich ein Befehl. Widerstand wäre zwecklos gewesen. Die Bar war gefüllt mit weiblichen Gästen, und ich gesellte mich zu Commander Chakotay, den ich auf wundersame Weise wiedertraf. Ich erfüllte die Hörerwünsche und muß sagen, ich habe mich wieder einmal selbst übertroffen. Während meines Aufenthaltes in der Bar stellte ich jedoch fest, daß sowohl die Knochin als auch eine gewisse mysteriöse Dame in einem weiten Umhang mit Kapuze Interesse am Commander zeigten, um seine Zuneigung buhlten, während die übrigen Anwesenden sie anzufeuern schienen. Dies war eine sehr unangenehme Situation, in deren Verlauf Chakotay glücklicherweise einschlief. Die Verhältnisse sind jedoch noch immer ungeklärt, und ich wage es nicht, meine reichhaltige Phantasie anzustrengen, um mir die Zukunft auszumalen. Nachzulesen sind die Ereignisse hier, doch ich warne vorsorglich davor, denn das Studium der Umstände könnte Jahre in Anspruch nehmen. Eine sehr turbulente Zeit ...

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Persönliches Logbuch des MHN; Sternzeit 031121.5

Eine verwirrende Zeitanomalie hat wieder einmal die USS Rebel erfaßt. Soeben sprach Captain Riker noch davon, die klingonische Basis zu verlassen, und im nächsten Moment befinde ich mich ... wieder bei diesen faszinierenden Kreaturen auf der Ranch. Zum Glück sind mir diverse medizinische Gerätschaften und ein Tricorder erhalten geblieben. Ich habe mich also entschlossen, mich in eine stille Ecke zurückzuziehen, um von dort aus meine Beobachtungen zu machen und die Handlungen der Einwohner gegebenenfalls zu kommentieren. Im Stillen hoffe ich natürlich darauf, irgendwann einmal wieder meine brillante Arbeit in der Krankenstation eines Raumschiffes fortzuführen, eventuell sogar alte Bekannte wiederzutreffen, so wie das bei Commander Chakotay der Fall war. Aber wann genau das sein wird, steht leider in den Sternen. Die Besatzung der Rebel war zu klein, es fehlten tatkräftige Ingenieure, Astrophysiker und wer sonst noch alles an Bord eines Raumschiffes arbeitet, um dem Phänomen Subraumspalte, welches uns leider immer wieder fest im Griff hatte, zu entgehen. Nicht, daß auf der Rebel viel mehr Platz gewesen wäre ... ich hatte schon des öfteren Angst, bei einer Drehung meines Körpers, um mit geübten Griffen ein Hypospray an seinen Platz zu legen, plötzlich selbiges meinem Kollegen McCoy zu verabreichen. Tatsache ist nur einfach, daß wir ... ich spreche schon von wir, dabei bin ich allein ... ein größeres Raumschiff brauchen und mehr Besatzungsmitglieder. Damit würde wahrscheinlich wieder weniger Zeit für meine Forschungen bleiben, da ich wohl dauernd wieder Lieutenants und Fähnriche etc. hegen und pflegen müßte, da sie so empfindlich sind, andererseits vergrößern sich somit auch die Chancen, diversen Aggressoren, zu denen ich inzwischen auch besagte Subraumspalten zähle, zu entkommen.

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Persönliches Logbuch des MHN

Ich hatte wieder einmal eine Auseinandersetzung mit dem Schiffscomputer. Dieser Disput hat mich sehr verärgert. Ich habe keine Ahnung, inwieweit Schiffscomputer und künstliche Lebensformen miteinander in Konkurrenz stehen. Vielleicht haben Schiffscomputer Angst, unsereins könne ihnen ihre Aufgaben wegnehmen. So etwas liegt mir fern. Ich sehe meine Berufung nicht in der Verbreitung von Informationen und der Ansage des Countdowns der Selbstzerstörungssequenz. Vielleicht sollte ich dies gezielt noch einmal in unsere ... Gespräche mit einbinden. Allerdings hoffe ich noch mehr, daß dieses Ärgernis auf eine Störung zurückzuführen ist, die durch eine Analyse erkannt wird und anschließend behoben werden kann. Nur hoffe ich, daß ich nicht damit beauftragt werde. Ich bin Arzt und Forscher, ich sehe meine Aufgabe nicht darin, an Computern herumzuschrauben.

Desweiteren bin ich mehr als verwundert, daß die Wache auf der Rebel allein mir zu gebühren scheint. Fähnrich Yoda, dem ich in gewisser Weise meine zermürbende Unterhaltung mit dem Computer verdanke, erschien kein einziges mal in meinem Blickfeld, seit das Außenteam aufbrach. Und auch Dr. McCoy, welchen ich an Bord beamte, scheint sich auf dem Schiff verlaufen zu haben ... soweit dies überhaupt möglich ist. Weiterhin hoffe ich, daß die Mission des Außtenteams erfolgreich ist. Nichts liegt mir ferner, als Knochenbrüche und die Nachwirkungen schweren Mißbrauchs von Alkohol zu behandeln. Alles Dinge, die, würden organische Lebensformen etwas mehr auf sich achtgeben und öfter nachdenken, bevor sie vorschnell handeln, durchaus vermieden werden könnten.

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Persönliches Logbuch des MHN

Nun sitze ich wieder einmal allein in einem Raumschiff. Fähnrich Yoda treibt sich zwar auch irgendwo herum, aber ich habe ihn seit der Außenmission der anderen Offiziere nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ich habe viel Zeit zum Nachdenken ... nun ... eigentlich habe ich, wenn ich es mir recht überlege, ständig Zeit zum Nachdenken. Da die Proben, die wir gesammelt hatten, zu meinem Entsetzen den Flug durch die Subraumspalte nicht überlebt zu haben scheinen, sitze ich momentan etwas ... vielleicht nicht gerade nutzlos, so aber doch recht gelangweilt in der Rebel. So erschien es mir sinnvoll, den Computer nach dem Status der Rebel zu fragen, um wenigstens etwas professionelles Gehabe in meinen Alltag zu bringen. Dies erwies sich jedoch als Desaster. Ich habe keine Ahnung, wovon der Computer redete, und ob ich mir Sorgen machen sollte. Ich habe zwar angeblich B´Elannas Wissen in meiner Matrix, doch scheint dies eher mit meinem Unterbewußtsein, falls es so etwas bei mir überhaupt gibt, verknüpft zu sein, denn ich kann nicht behaupten, darauf in jeder Situation zurückgreifen zu können *hier einmal kurz hüstelt* ... Nun, es bedarf schon großen Könnens, um die Brillanz meiner Holomatrix zu begreifen und dort funktionierende Verbesserungen vorzunehmen. Vielleicht habe ich jedoch in großen Streßsituationen darauf Zugriff, eventuell als der strahlende Retter in der Not. Wer weiß. Ich bin, ehrlich gesagt, nicht unbedingt erpicht darauf, in eine kritische Situation zu geraten. Die Aussicht, mich zweizuteilen und einerseits das technische Genie zu spielen und andererseits die niemals ausbleibenden Verletzungen der Crew mit modernster medizinischer Technik zu behandeln, stellt mich vor ein schier unlösbares Rätsel. Hoffen wir, daß es nicht dazu kommt.

Persönliches Logbuch MHN Ende



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